Reglement 2017

Die Regeln in diesem Reglement sind als Leitfaden für den Traktor-Pulling / Trecker Treck Sport gedacht.

Regeln, die sich auf die Sicherheit der Ausrüstung beziehen, liegen im Verantwortungsbereich jedes einzelnen Fahrers, der an der  Ausübung dieses Traktor-Sportes teilnimmt und sich diesen Regeln unterwirft.

Haftungsklausel:

Der Veranstalter haftet nicht für evtl. entstandene Schäden an Schleppern oder Verletzungen oder Tod von Fahrern.

1. Alle Teilnehmer müssen das Reglement gelesen haben und anerkennen. Dies wird mit der Unterschrift auf dem Formular anerkannt.

2. Jeder Teilnehmer muss mindestens 16 Jahre alt und in Besitz eines gültigen Führerscheins sein.

3. Der Motor des Schleppers darf nur dann gestartet werden, wenn der Fahrer auch drauf sitzt. Absteigen ist nur erlaubt, wenn er völlig zum Stillstand gekommen ist.

4. Es ist nur dem Fahrer erlaubt auf dem Schlepper zu sitzen. Die Mitnahme von anderen Personen auf dem Schlepper ist nicht gestattet.

5. Für die Teilnehmer ist während des Wettkampfes verboten, alkoholische oder alkoholhaltige Getränke zu sich zu nehmen.

6. Alkoholisierte Fahrer haben absolutes Startverbot.

7. Während des Zugvorgangs ist es verboten zu trinken oder zu rauchen .

8. Für den Tag der Veranstaltung muss für das Fahrzeug ein gültiger Versicherungsschutz bestehen und zugelassen sein.

9. Während des Zugvorgangs hat sich nur der Fahrer, der Bahnkommissar und die Signalgeber auf der Bahn aufzuhalten. Sollten sich Zuschauer oder Teamkollegen auf der Bahn befinden, wird der Zug nicht gestartet bzw.  abgebrochen.

10. Vor dem Start ist zuerst die Kette vom Bremswagen auf Spannung zu bringen. Beim Anfahren mit fliegender Kupplung bei lockerer Kette erfolgt die Disqualifikation.

11. Ein Frontlader ist während des Zuges grundsätzlich unten zu halten. Er darf während des Zuges nicht in der Höhe verstellt  werden.

12. Gerät der Schlepper beim Zugvorgang außerhalb der Bahnmarkierungen, führt dies zur Disqualifikation.

13. Den Anordnungen der Wettkampfleitung ist in allen Fällen Folge zu leisten.

14. Jeder Teilnehmer startet auf eigenes Risiko. Der Veranstalter kann nicht haftbar gemacht werden für Schäden, die an dem Schlepper auftreten oder Schäden, die durch den Schlepper an Dritten verursacht werden. Dieses gilt ebenfalls bei der Leistungsmessung an der Motorbremse.

15. Während des Wettkampfes in einer Klasse haben sich die Teilnehmer an oder auf ihren Schleppern zu befinden um einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes zu gewährleisten .

16. Auf dem Veranstaltungsgelände ist Schrittgeschwindigkeit zu fahren.

17. Sollte ein Teilnehmer Kraftstoff, Öl oder Kühlerflüssigkeit verlieren, so hat er diese Verunreinigung des Veranstaltungsplatzes selber und auf eigene Kosten zu beseitigen.

18. Der Schlepper muss ein Serientraktor sein und in der Optik seriennah sein.

19. Es wird ausschließlich im Originalzugmaul eingehängt. Die maximale Zugmaulhöhe beträgt 0,80m,  ansonsten wird die Kette verlängert.

20. Ein Steigbegrenzer ist in allen Klassen Pflicht, bis auf die 6t- und 8t- Klasse.

21. In allen Klassen ist Allradantrieb erlaubt.

22. Die Startgebühr für 2 Züge beträgt pro Starter 15,- Euro.

23. Die Reifengröße ist freigestellt. Sei müssen jedoch unter die Kotflügel passen. Die Reifenbreite ist ebenfalls freigestellt (Zwillingsbereifung erlaubt). Am Schlepper befindliche Reifendruckregelanlagen dürfen während des Zuges nicht benutzt werden.

24. Frontgewichte dürfen nicht weiter als 150 cm (gemessen vom Kühlergrill) vor dem Schlepper herausragen. Das bedeutet auch: Keine Anbaugeräte oder Gewichte im Frontlader, wenn die Maße nicht eingehalten werden.

25. Zusatzgewichte dürfen nicht über die Hinterräder hinausragen. Sie dürfen Fahrer und Zuschauer weder gefährden, noch behindern und nicht beweglich sein.

26. Löst sich ein Gewicht, oder ein Teil vom Schlepper und fällt auf die Bahn, führt dies zur Disqualifikation des Zuges.

27. Es ist nicht zugelassen, mit einem Schlepper in mehreren Klassen zu starten.

28. Es ist nicht zugelassen, das ein Schlepper mit unterschiedlichen Fahrern mehrmals teilnimmt.

29. Über Punkte, die in diesem Reglement nicht vorkommen oder nicht eindeutig geregelt sind, beschließt die Wettkampfleitung vor Ort.

30. Beschwerden können nur während des Wettkampfes in der jeweiligen Klasse entgegengenommen und bearbeitet werden. Ist der Wettkampf abgeschlossen, werden keine Beschwerden mehr bearbeitet.

31. Gewogen wird mit Fahrer. Eine Toleranz von 50kg wird eingeräumt.

32. In den Klassen mit Leistungsobergrenze wird beim erst.- zweit.- und drittplatzierten Trecker eine Leistungsmessung mit Hilfe einer Motorbremse durchgeführt. Beim Überschreiten der Grenze (2 PS Toleranz) findet keine Wertung statt. Der Nächstbeste rückt auf. Eine Leistungsanpassung (durch den Fahrer selbst) zwischen dem ersten und zweiten Zug ist möglich.

Weitere Hinweise:

Die Waage ab ca. 9:00 Uhr geöffnet.

Die jeweiligen Klassen werden über Lautsprecher zum Wiegen aufgefordert.

Zum bestimmen seines Schleppergewichts ist ein neutraler Wiegevorgang , in Absprache mit dem Team an der Waage, jederzeit zwischendurch möglich.

Klasseneinteilung Bauernklasse:

1. Klasse: bis 1,5t ohne Leistungsobergrenze   

2. Klasse: bis 2,5t und max. 50 PS  

3. Klasse: bis 3,5t und max. 75 PS        

4. Klasse: bis 4,5t und max. 90 PS 

 5. Klasse: bis 6,0t und max. 150 PS   

6. Klasse: bis 8,0t ohne Leistungsobergrenze   

 

   R e g l e m e n t   T r e c k e r  T r e c k   D a r l a t e n   2 0 1 7